Das Handy im Job
Kaum ein Manager kann all seine Aufgaben vom Schreibtisch aus bewältigen. Im Zuge der internationalen Geschäftsbeziehungen sind mehrere Auslandsreisen monatlich nötig, um diese ausreichend pflegen zu können. Doch während man sich zu einem Vertragsabschluss in einem fernen Land einfindet, wollen die anderen Kunden natürlich ebenfalls weiter betreut werden. Deshalb ist heutzutage ein Handy im Job einfach unerlässlich. Doch nicht nur für Kunden und Geschäftspartner muss man in einer Führungsposition auf dem Arbeitshandy erreichbar sein, auch die unterstellten Mitarbeiter und Angestellten brauchen eine Nummer, an die sie sich im Notfall wenden können. Auf der anderen Seite ist ein Arbeitshandy natürlich auch extrem wichtig, um die eigene Privatsphäre zu schützen. Das eigene Handy im Job zu benutzen ist nicht nur lästig, sondern kann auch ganz schnell zu peinlichen Situationen führen. Doch obwohl das Handy im Job so unerlässlich ist, gibt es einige Verhaltensregeln, an die man sich besonders im Ungang mit Angestellten und Kunden unbedingt halten sollte.
Anrufe in unpassenden Situationen
Selbst wenn man eine Führungsposition inne hat, ist es absolut tabu während eines Meetings einen Anruf entgegen zu nehmen. Dass das Telefon stumm geschalten ist, versteht sich von selbst. Wartet man jedoch bereits auf einen sehr wichtigen Anruf, so kann man eine Ausnahme machen und die Teilnehmer des Meetings über die Situation informieren. Im besagten Moment verlässt man dann einfach so leise wie möglich den Raum und telefoniert draußen. Ähnliches gilt für ein Geschäftessen. Natürlich weiß jeder Kunde oder Vorgesetzter, wie wichtig das Handy im Job ist, auf dem Tisch hat es aber trotzdem nichts zu suchen. Wartet man auf einen dringenden Anruf, stellt man das Gerät auf Vibrationsalarm und lässt es diskret in der Jackentasche verschwinden. Auch bei privaten Anrufen gilt, dass man sich unbedingt soweit entfernt, dass man für den anderen außer Hörweite ist. Auch in einem Großraumbüro empfiehlt es sich daher, den Raum zu verlassen. Schließlich gehen die eigenen Privatangelegenheiten niemanden etwas an, genauso wie wichtige Geschäfte.
Telefonieren mit dem Handy im Job
Ruft man jemanden mit dem Handy im Job an, sollte man die betreffende Person zu aller erst fragen, ob ihr das Gespräch überhaupt recht ist. Sollte das der Fall sein, ist es nur höflich, sein Gegenüber darüber zu informieren, wie lange das Gespräch dauern wird, damit der Gesprächspartner sich darauf einrichten kann. Meldet sich am anderen Ende nur die Mailbox, ist es nicht ratsam, sein gesamtes Anliegen auf Band zu sprechen. Das ist nicht nur indiskret, sondern auch aufdringlich, da der Angerufene viel Zeit darin investieren muss, die Nachricht abzuhören. Eine kurze Bitte um Rückruf genügt also vollkommen. Pflegt man mit einem Kunden mehrere Aufträge, kann man auch kurz erwähnen, um was es sich handelt. Wird man weggedrückt, so sollte man den Betroffenen nicht weiter belästigen, sondern warten, bis derjenige von sich aus zurückruft.
